Satzung

des gemeinnützigen Fördervereins des Albrecht-Dürer-Gymnasiums e.V.

7. geänderte Fassung vom 02.07.2015

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen "Förderverein des Albrecht-Dürer-Gymnasiums" und wählt die Rechtsform des eingetragenen Vereins ( e.V. ).
Der Sitz des Vereins ist Berlin.
Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Ziel und Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Erziehung insbesondere durch die ideelle und finanzielle Unterstützung des Albrecht-Dürer-Gymnasiums, Berlin-Neukölln entsprechend des Schulprofils: Musikbetonung, Dalton-Unterricht, Begabtenförderung.

  2. Der Satzungszweck wird insbesondere durch folgende Aufgaben verwirklicht:

    a) Zuwendungen für Klassenfahrten, Schulaufführungen, Sport- und andere Veranstaltungen bereitzustellen
    b) zusätzliche, die Lehr- und Lernmittelfreiheit ergänzende Lehr- und Lernmittel, insbesondere für Arbeitsgemeinschaften, zu beschaffen
    c) die außerschulische Erziehungsarbeit und den Schüleraustausch zu fördern
    d) Anschaffung von Ausstattungsgegenständen zur schulischen Nutzung
    e) Anschaffung von Musikinstrumenten, die dann in das Eigentum der Schule übergehen.

  3. Die Finanzierung der Vereinsvorhaben soll durch Beiträge der Vereins-Mitglieder, Beiträge fördernder Mitglieder, Spenden und Schenkungen, öffentliche und private Förderung und sonstige Zuwendungen gesichert werden.
    In besonders gelagerten Einzelfällen kann der Mitglieds-Beitrag ganz oder teilweise erlassen werden.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.
Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche
Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden.
Wer Tätigkeiten im Dienst des Vereins ausübt, kann hierfür durch entsprechenden Vorstandsbeschluss eine angemessene Vergütung erhalten.
Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden, die die Ziele und Zwecke des Vereins unterstützt.
    Nicht voll geschäftsfähige Personen bedürfen der Zustimmung ihrer gesetzlichen VertreterInnen.

  2. Es können weiterhin fördernde Mitglieder aufgenommen werden, die die Ziele und Zwecke des Vereins gleichfalls unterstützen und sich verpflichten, einen monatlichen Mindest-Beitrag zu leisten.

  3. Die Mitgliedschaft ist schriftlich zu beantragen.
    Der Vorstand entscheidet über die Aufnahme und bestätigt die Mitgliedschaft schriftlich.

  1. Der Austritt aus dem Verein kann vier Wochen zum Quartalsende durch schriftliche Erklärung erfolgen.

  2. Mitglieder, die den Zielen und Zwecken des Vereins zuwider handeln, können vom Vorstand ausgeschlossen werden wegen:

    a) Nichterfüllung satzungsmäßiger Verpflichtungen
    b) Nichtzahlung von Beiträgen trotz zweimaliger Mahnung
    c) schweren Verstoßes gegen die Interessen des Vereins
    d) unehrenhafter Handlungen.

    Dem betroffenen Mitglied ist vorher Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben.
    Das betroffene Mitglied hat das Recht, binnen vier Wochen nach Empfang der Ausschlussmitteilung,
    schriftlich beim Vorstand Einspruch einzulegen, über den die nächste Mitglieder-Versammlung entscheidet. Bis zu diesem Zeitpunkt ruht die Mitgliedschaft.

  3. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

§ 5 Beiträge

Über die Beitrags-Höhe und Zahlungs-Modalitäten entscheidet die einfache Mehrheit der anwesenden Mitglieder in der Mitglieder-Versammlung.
Fördernde Mitglieder entrichten den Betrag, zu dessen Leistung sie sich verpflichtet haben.

§ 6 Organe

Organe des Vereins sind die Mitglieder-Versammlung und der Vorstand.

§ 7 Wahlen, Beschlüsse

  1. Wahlberechtigt sind alle ordentlichen Mitglieder des Vereins, wählbar sind nur voll geschäftsfähige, ordentliche Mitglieder des Vereins.
  2. Wahlen werden mit einfacher Mehrheit, Abwahlen mit Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder durchgeführt.
    Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst.

  3. Wahlen und Abstimmungen per Brief sind zulässig.
    Eine Stimme gilt als abgegeben, wenn der Brief rechtzeitig zu Beginn der Versammlung vorliegt.
    Für die Mitglieder-Versammlung ist die Stimmen-Übertragung per schriftlich vorgelegter Voll- macht zulässig. Jedes stimmberechtigte Mitglied kann durch Stimmen-Übertragung bis zu zwei weitere stimmberechtigte Mitglieder vertreten.

  4. Beschlüsse werden grundsätzlich protokolliert und von der/dem Versammlungs-LeiterIn und der/dem Protokollantin/en unterzeichnet.

§ 8 Mitglieder-Versammlung

  1. Die Mitglieder-Versammlung findet mindestens einmal jährlich, im ersten Quartal eines jeden Jahres, statt.
    Die Mitglieder-Versammlung wird vom Vorstand schriftlich zwei Wochen im Voraus unter Bekanntgabe der von ihm vorgesehenen Tagesordnung in Textform (E-Mail oder Brief) einberufen.
    Anträge müssen spätestens eine Woche vor der Versammlung beim Vorstand eingegangen sein. Darüber hinaus ist die Mitglieder-Versammlung einzuberufen, wenn mindestens ein Zehntel der Mitglieder dies verlangen.
  1. Die Mitglieder-Versammlung ist wahl- und beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde.

  2. Stimmberechtigt sind in der Mitglieder-Versammlung die Mitglieder, die fördernden Mitglieder sind mit beratender Stimme vertreten.

  3. Den Vorsitz der Mitglieder-Versammlung führt ein Vorstands-Mitglied. Die Versammlungs-Leitung kann auch auf ein Vereins-Mitglied übertragen werden.

  4. Die Aufgaben der Mitglieder-Versammlung bestimmen sich insbesondere wie folgt:

    a) Aufstellung von Schwerpunkten für die Vereinsarbeit
    b) Festsetzung der Mindest-Mitglieds-Beiträge
    c) Festlegung der Grundsätze für die Mittelvergabe
    d) Beschlussfassung über Anträge und Satzungsänderungen
    e) Beschlussfassung über einzelne Entscheidungen zur Geschäftsführung
    f) Wahl des Vorstandes
    g) Wahl der KassenprüferInnen
    h) Wahl von Ausschüssen nach Bedarf und besonderer VertreterInnen
    i) Genehmigung des jährlichen Rechenschafts- und Finanz-Berichtes
    j) Entlastung des Vorstandes
    k)Abwahl einzelner Vorstands-Mitglieder und für bestimmte Aufgaben gewählter Personen
    l) Beschlussfassung über den Ausschluss von Mitgliedern
    m) Beschlussfassung zur Vereinsauflösung.

  5. Im Interesse einer schnellen Mittelvergabe kann die Mitglieder-Versammlung dem Vorstand die Entscheidung über bestimmte Beträge übertragen. Die finanzielle Obergrenze kann in einer Geschäftsordnung festgelegt werden.

  6. Die Beschlüsse der Mitglieder-Versammlung werden protokolliert und von der/dem Versammlungs-LeiterIn und der/dem Protokollanten/in unterzeichnet.
  7. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung bedürfen der einfachen Mehrheit der stimmberechtigten Mitglieder. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag als abgelehnt. Die Abstimmungen erfolgen per Handzeichen, es sei denn, dass eines der anwesenden Mitglieder eine geheime Abstimmung verlangt.

§ 9 Vorstand

  1. Der Vorstand gem. § 26 BGB besteht aus: der/dem Vorsitzenden, zwei stellvertretenden Vorsitzenden, einer/m KassenwartIn und einer/m SchriftführerIn.

  2. Dem Vorstand obliegt die Durchführung der Beschlüsse der Mitglieder-Versammlung, an die er gebunden ist, sowie die sonstige Führung der Geschäfte.
    Alle Mitglieder des Vorstandes sind jeweils allein vertretungsberechtigt.

  3. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre. Die Wiederwahl ist zulässig. Der Vorstand bleibt auch nach Ablauf seiner Amtszeit solange im Amt, bis eine Neuwahl erfolgt ist.

  4. Beschlüsse des Vorstandes werden protokolliert und von der/dem Sitzungs-LeiterIn und der/dem Protokollantin/en unterzeichnet.
    Ein Beschluss des Vorstandes kann auch in Textform im Umlaufverfahren gefasst werden, sofern kein Vorstands-Mitglied dieser Regelung widerspricht. Das genaue Verfahren kann in einer Geschäftsordnung geregelt werden.
  5. Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes kann sich der Vorstand durch ein Ersatz- Vorstandsmitgliedes, aus dem Kreis der Mitglieder durch Vorstandsbeschluss bis zur nächsten Mitgliederversammlung ergänzen.

  6. Der Vorstand oder einzelne Vorstands-Mitglieder können vor Ablauf der Amtszeit mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder abgewählt werden.

  7. Der Vorstand kann für seine Tätigkeit eine angemessene Vergütung nach Maßgabe eines jährlichen Beschlusses der Mitgliederversammlung erhalten.

§ 10 Kassen-PrüferInnen

  1. Zwei Kassen-PrüferInnen werden für die Dauer von zwei Jahren von der Mitglieder-Versammlung gewählt und dürfen nicht dem Vorstand angehören.

  2. Die KassenprüferInnen erstatten nach Ablauf des Geschäftsjahres einen Prüfbericht und beantragen bei ordnungsgemäßer Führung der Kassengeschäfte die Entlastung des Vorstandes .

§ 11 Satzung

Satzungs-Änderungen werden mit Zwei-Drittel-Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder durchgeführt.
Anträge zur Satzungs-Änderung müssen in der Einladung zur Mitglieder-Versammlung angekündigt werden und spätestens zu Beginn der Versammlung in schriftlicher Form vorliegen. Eine Satzungs-Änderung ist unzulässig, wenn dadurch die Gemeinnützigkeit des Vereins gefährdet würde.

§ 12 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer zu diesem Zweck schriftlich und mit einer Frist von vier Wochen einberufenen außerordentlichen Mitglieder-Versammlung beschlossen werden.

  2. Die Versammlung ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte der stimmberechtigten Mitglieder anwesend ist.
    Die Auflösung des Vereins wird mit einer 2/3 Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschlossen.

  3. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines steuerbegünstigten Zweckes fällt das Vermögen an das Albrecht-Dürer-Gymnasium, Berlin-Neukölln, das es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

Für Richtigkeit gemäß BGB § 71 zeichnet der Vorstand.

1. Vorsitzende